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          Vorträge und Workshops    Referenten


STADTKLANGNETZ-KONFERENZ 2014
REFERENTEN




Annesley Black (Komponistin, Frankfurt)

Annesley Black, geb. 1979 in Ottawa (Kanada), studierte Komposition bei Brian Cherney, bei York Höller und Hans-Ulrich Humpert sowie bei Mathias Spahlinger, Orm Finnendahl (Elektronische Musik) und Cornelius Schwehr (Angewandte Musik).

Black erhielt zahlreiche Preise, darunter den Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse 2006, den Busoni Förderpreis für Komposition der Akademie der Künste Berlin 2008 und den Stuttgarter Kompositionspreis 2009. Ihre Kompositionen wurden vom Ensemble Modern, Ensemble ascolta, ensemble mosaik, Ensemble SurPlus sowie dem Nouvel Ensemble Moderne gespielt und erklangen beim Ultraschall-Festival Berlin, dem ECLAT Festival Stuttgart, im Konzerthaus Berlin, dem ZKM in Karlsruhe sowie dem Schloss Solitude Stuttgart. Annesley Black lebt in Frankfurt a.M.

Mit den CD-Porträts der Reihe EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK, die der Deutsche Musikrat seit 1986 bei WERGO herausgibt, wird das Schaffen junger deutscher oder in Deutschland lebender Komponistinnen und Komponisten dokumentiert. Anlässlich der jüngsten EZM-Veröffenlichtung erläutert Annesley Black in einem Filmporträt die Hintergründe ihrer Arbeit und erklärt, was sie zum Komponieren anregt. Unter anderem wird dabei das eigens für die CD eingespielte Werk "Smooche de la Rooche II" näher beleuchtet.

Das Filmporträt ist zu sehen unter: www.musikrat.de/index.php?id=2231



Dagmar Boecker

Dagmar Boecker (Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, Hochschule für Musik und Tanz, Köln)

In ihrer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (davor Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main) arbeitet Dagmar Boecker (*1969) mit Menschen in den Sparten Gesang, Instrumentalspiel, Schauspiel, Tanz, Chor/Orchesterleitung, Musikpädagogik und Künstlergesundheit. Als freiberufliche Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin (Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen*) umfasst ihre Arbeit eine umfassende Unterrichts- und Kurstätigkeit für Menschen in Sprech- und Stimmberufen, Stimmtherapie, Fortbildungen für Therapeuten, Lehrer und Kunst/Musikvermittler, Schulungen für Bühnenpräsenz und Vortrag, Projekte für Kunst und Schule, Chor- und Ensemble-Trainings sowie die Mitwirkung bei Bühnen u. Studio- Produktionen als Sprach- und Stimm-Coach/Regie/Schauspielführung und Coaching in interdisziplinärer Vermittlung. 2014 gründete sie die „Echtzeit-Spektrale“ in Köln, ein Atelier für Atemlehre, Körperbewusstsein & Stimme.



Dr. Julian Caskel

(Musikwissenschaftler, Universität zu Köln)

Julian Caskel studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten Heidelberg und Köln. 2008 promovierte er über Scherzosätze im 19. Jahrhundert von Beethoven bis Schumann. Danach war er für drei Jahre an der Universität Köln Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem von der DFG geförderten Projekt über „Rhythmus als Kommunikationsmittel der musikalischen Moderne“. Julian Caskel hat Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Folkwang Universität der Künste Essen inne und verfasst wissenschaftliche Aufsätze, u.a. zu Haydn, Schubert, Mahler, Eisler und zeitgenössischer Musik. Er ist außerdem einer der Herausgeber eines neuen Handbuchs der Dirigenten, das im Bärenreiter Verlag erscheinen soll.



Silke Egeler-Wittmann

(Musikpädagogische Begleitung von Abenteuer Neue Musik)

Silke Egeler-Wittmann ist seit 1996 Gymnasiallehrerin für Musik und Deutsch am Leininger-Gymnasium Grünstadt und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Neue Musik, mit der sie in Zusammenarbeit mit Komponisten zahlreiche Konzerte und Uraufführungen zeitgenössischer Musik realisierte. Bundesweit ist sie in der Lehrerfortbildung überwiegend zum Thema Vermittlung Neuer Musik aktiv, betreut das Projekt Abenteuer Neue Musik des Deutschen Musikrates und Schott Music und ist seit Januar 2013 Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Musik & Bildung.

Publikationen:
Silke Egeler-Wittmann (2013): FACE TO FACE Jugendliche erarbeiten und performen gemeinsam mit Profimusikern Zeitgenössische Musik. Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz. Weitere Informationen: www.abenteuer-neue-musik.de



Christian Faubel

(Wissenschaftler und Medienkünstler)

Christian Faubel interessiert sich für autonome Verhaltensweisen, die aus der Interaktion einfachster Systeme emergieren. In seiner künstlerischen Arbeit experimentiert er mit elementarsten Schaltkreisen und primitiven Robotern, die wundervoll komplexe Muster erzeugen. Christian Faubel arbeitet als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lab3, Labor für experimentelle Informatik an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Info: www.derstrudel.org



Thomas Gläßer

(Musiker, Programmleitung StadtKlangNetz-Konferenz)

Der Musiker, Improvisator, Kurator und "cultural activist" studierte bei den Pianisten John Taylor, Hans Lüdemann, Georg Gräwe und Paulo Alvares sowie dem Komponisten Siegfried Köpf an der Kölner Musikhochschule. Neben seinen musikalischen Aktivitäten - u.a. mit dem Komponisten Simon Rummel und der Workingband POL um den Kontrabassisten Achim Tang - begleitet ihn seit Ende der 1990er Jahre eine beständige Auseinandersetzung mit Tanz, somatischen Praktiken und Performance.

Daneben ist Thomas Gläßer in Köln durch Projekte und Initiativen zur Förderung und Vermittlung von zeitgenössischer und aktueller Musik in Erscheinung getreten, er kuratiert Konzertreihen und Festivals (u.a. Reconstructing Song, Invocation, Nachtstimmen), konzipiert und koordiniert das Education- Programm des moers festival, zahlreiche künstlerisch-pädagogische Projekte sowie den Weiterbildungsbereich der Offenen Jazz Haus Schule und die StadtKlangNetz-Konferenz.



Veronika Großberger

(Musikvermittlung Ernst Krenek Institut, Krems)

Veronika Großberger studierte Musik- und Theaterwissenschaft in Wien, Kulturmanagement in London und absolvierte einen Lehrgang für Fotografie in Graz. Nach vielen Jahren als Produktionsleiterin bei diversen Veranstaltern (u. a. Jeunesse Österreich, styriarte) war sie ab 2008 für Musikvermittlung am Ernst Krenek Institut Krems zuständig. Seit Herbst 2013 als selbständige Musikvermittlerin tätig, konzipierte u.a. Projekte für die Philharmonie Köln, die Elbphilharmonie Hamburg, das Festival „Tonspuren“ in Kloster Irsee und weiterhin für das Ernst Krenek Institut Krems. 2010-12 war sie Stipendiatin der Körber-Stiftung Hamburg in der „Masterclass on Music Education“ und veröffentlichte 2014 gemeinsam mit Johannes Voit ein Buch zu Vermittlungsansätzen zu Ligetis „Atmosphères“ bei der Universal Edition.

Publikationen (Auswahl):
Veronika Großberger / Johannes Voit (2014): György Ligeti: Atmosphères. Listening Lab – Materialien zur Musikvermittlung. Universal Edition.



Florian Meyer

(Künstler, Musiker und DJ, Karlsruhe)

Alleine wie auch als Mitglied von Künstlerkollektiven wie dem 'Institut fuer Feinmotorik' hat er Tonträger, ein Buch, Experimentalfilme und Anderes veröffentlicht, spielt Konzerte, gibt Workshops und Lectures. Mit Freunden betreibt er die Musikverlage 'ichiigai' und 'diskant'.

Jüngst ist auf Diskant die zweite EP von 'Don't Dj': "ˈkā-dän(t)s" erschienen und das in London ansässige Label FatCat veröffentlichte die 'Split Series #22 - The Durian Brothers / Ensemble Skalectrik''. Für ihr Hörspiel "Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik" wurde selbigen der Karl-Sczuka-Preis verliehen und der Süd-West Rundfunk strahlte im Herbst 2013 das Hörstück "59 zu 0" aus.

Florian Meyer (*1976) lebt in Karlsruhe.




Dr. Rainer Polak

(Musikethnologe, Hochschule für Musik und Tanz Köln)

Dr. Rainer Polak ist Musikethnologe und Percussionist. Er forscht an der Hochschule für Musik und Tanz Köln zum Thema metrischer Timing- Patterns (swing feels) in westafrikanischer Perkussionsmusik. Daneben spielt und unterrichtet er Djembe und Dundun.

Polak studierte Ethnologie, Afrikanistik und Geschichte Afrikas in Bayreuth und promovierte mit einer preisgekrönten Dissertation über die Arbeit von professionellen Djembe-Spielern in einer westafrikanischen Großstadt (Bamako, Mali). Seine Arbeiten untersuchen ethnologische und musiktheoretische Fragen mithilfe der Kombination qualitativer und quantitativer empirischer Methoden, z.B. der Teilnehmenden Beobachtung und der computergestützten Rhythmus- und Timing-Analyse von Feldaufnahmen.



Dr. Hans Jürgen Scheurle

(Arzt und Physiologe, Badenweiler)

Dr. med. Hans Jürgen Scheurle studierte Medizin in München und Marburg und war von 1973 – 1982 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Physiologie in Marburg tätig. Von 1986 –1992 war er ärztlicher Leiter einer Rehaklinik in Badenweiler. Seit 1993 arbeitet er als Autor, Seminarleiter und Dozent für Medizin, Sinnesphysiologie und „Sensory Awareness“, Embryologie und medizinische Ethik.

Von 2004 – 2006 Projekt Sinnestherapie für Wachkoma-Patienten an einer Privatklinik für Neurorehabilitation bei London (UK). Entwurf eines „Park der Sinne“ in Badenweiler, eröffnet im Juni 2011.

Publikationen (Auswahl):
„Die Gesamtsinnesorganisation“ (Thieme 1984), „Hirnfunktion und Willensfreiheit“ (vas, 2. Aufl. 2009), Übungsbuch Sinne (2010 Selbstverlag) und „Das Gehirn ist nicht einsam“ (Kohlhammer 2013). „Musikalisches Hören und Erleben (Beitrag in: Musik in Pädagogik und Therapie, hrsg. von Beilharz G, Freies Geistesleben 2004).



Ralf Schreiber

(Medienkünstler, Köln)

Ralf Schreiber (*1964), Studium an der Kunstakademie Münster, Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Arbeitet mit Elektronik, Solarzellen, Motoren und Kleinstlautsprechern. Seine spielerischen und experimentellen Arbeiten erzeugen leise Klänge und kleinste Bewegungen und beschäftigen sich dabei mit schwachenergetischen Transformations-Prozessen.

Info: www.ralfschreiber.com







Robyn Schulkowsky

(Perkussionistin & Komponistin, USA / Berlin)

Born and raised in South Dakota, percussionist Robyn Schulkowsky has been an innovator and collaborator throughout her life. She moved to Germany during a heyday of experimental and adventurous classical composition, premiered and recorded some of the most important percussion works of the 20th and 21st centuries, working with composers such as Karlheinz Stockhausen, John Cage, Sofia Gubajdulina, Iannis Xenakis, Morton Feldman and Christian Wolff, presenting their works regularly on all continents.

Following her particular passion for education, Robyn Schulkowsky founded Rhythm Lab in 1998 and has taken rhythm workshops to countless cities, incorporating indigenous drumming music from around the globe, involving students, professionals and aficionados in workshops, study, and concerts, including 10 days of Space And Frequency Rhythm Lab in the Vanderbilt Hall of New York Cityʼs Grand Central Station. Schulkowskyʼs virtuosity as a percussionist has been captured in solo recordings, in duo with drummer Joey Baron, violist Kim Kashkashian and trumpeters Nils Petter Molvaer and Reinhold Friedrich, and in seminal recordings of chamber music by Christian Wolff and Morton Feldman. Her composition Armadillo for percussion trio was recently released, her chamber opera The Child of the Sea Otter premiered in Mannheim and Oldenburg. Schulkowsky is the subject of a film by Manon De Boer.

Interview mit Robyn Schulkowsky und Joey Baron:“Playing The Archive - Robyn Schulkowsky & Joey Baron”


Online unter: http://vimeo.com/69272531



Ramesh Shotham

(Perkussionist, Köln)

Im südindischen Madras (heute Chennai) geboren ist Ramesh Shotham als Perkussionist Wanderer zwischen den Welten. Mit knapp 18 spielte er Schlagzeug in einer indischen Rockband, die sich für die Beatles, die Stones und Jimi Hendrix begeisterte, kaum aber für traditionelle südindische Musik, die Ramesh allenfalls von seiner singenden Mutter und bei hinduistischen Tempelzeremonien hörte. Ein Ravi Shankar- Konzert in Delhi und John McLaughlins Mahavishnu-Orchestra stießen ihn auf seine eigenen Wurzeln, und er begann, südindische Trommelkunst auf Pakhawaj, Tavil, Ghatam, Mridangam und Kanjira zu studieren. 1980 kam er mit dem indischen Jazz Yatra Sextett nach Europa und entschied sich, hier zu bleiben, genauer gesagt: in Köln. Seit dieser Zeit erarbeitete er sich seinen Ruf als einer der gefragtesten Perkussionisten in der World Music-Szene ebenso wie im Jazz.



Prof. Dr. Corinna Vogel

(Musik- und Tanzpädagogin, Hochschule für Musik und Tanz Köln)

Corinna Vogel studierte an der Hochschule für Musik Köln Musikpädagogik (Diplom), absolvierte ein Aufbaustudium Kindertanzpädagogik an der Ballettakademie Köln und 1999 das zweite Staatsexamen für das Lehramt für die Primarstufe. Sie arbeitete als Grundschullehrerin, Lehrbeauftragte für die Fächer Musik und Bewegung/Tanz an den Universitäten Köln und Braunschweig sowie der Hochschule für Musik und Tanz Köln, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen (Lernbereich Ästhetik) sowie als Fachlehrerin für Musik und Tanz an einer Kölner Grundschule. 2004 Promotion zum Doktor der Philosophie. Seit 2008 Professorin für Elementare Musikpädagogik und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Schwerpunkt: Bewegungs- und Tanzerziehung



Dr. Johannes Voit

(Referent für Musikvermittlung, KölnMusik)

Johannes Voit, geboren 1980 in Nürnberg, studierte Schulmusik, Komposition und Anglistik/Amerikanistik in Dresden und Norwich (England). Er war Teilnehmer der ersten Körber Masterclass on Music Education und Stipendiat des Siemens Arts Program. Seine musikwissenschaftliche Promotion zum Thema "Klingende Raumkunst. Imaginäre, reale und virtuelle Räumlichkeit in der Neuen Musik nach 1950" wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Paul Sacher Stiftung gefördert. Als Musikvermittler und Kulturmanager initiiert er künstlerische, pädagogische und soziokulturelle Projekte, bei denen zeitgenössische Kunstformen im Zentrum stehen. Seit 2012 ist er als Musikvermittler an der Kölner Philharmonie angestellt.

Info: www.johannesvoit.de

Publikationen (Auswahl):
Veronika Großberger / Johannes Voit (2014): György Ligeti: Atmosphères. Listening Lab – Materialien zur Musikvermittlung. Universal Edition.



Anne Weber-Krüger

(Konzertpädagogin, Hochschule für Musik und Tanz Köln)

Anne Weber-Krüger wurde in Kassel geboren und studierte an den Musikhochschulen in Detmold und Köln. Sie legte ihre Abschlüsse in Allgemeiner Musikerziehung, Instrumentalpädagogik, künstlerischer Ausbildung (Hauptfach Fagott) und Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln ab.

Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie seit 2013 für musikpädagogische Forschung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Zudem ist sie als Musikschullehrerin an der Rheinischen Musikschule Köln sowie als Konzertpädagogin tätig und konzertiert kammermusikalisch mit dem Holzbläserquartett „Ensemble Corrélatif“. Anne Weber-Krüger ist seit April 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Lehrentwicklung am Netzwerk der Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung mit Sitz an der HfM Detmold. Anne Weber-Krüger hat an der HfMT Köln im Fachgebiet Elementare Musikpädagogik bei Prof. Dr. Claudia Meyer mit einem qualitativ-empirischen Forschungsprojekt promoviert. Die Arbeit zum Thema „Bedeutungszuweisungen in der Musikalischen Früherziehung – Integration der kindlichen Perspektive in musikalische Bildungsprozesse“ befindet sich in Vorbereitung zur Veröffentlichung. Olaf Wegener (Projektleiter Förderprojekte Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats)



Olaf Wegener


Olaf Wegener studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Romanistik in Köln und war u.a. für Rundfunkanstalten, Musikverlage, Festivals und Konzertveranstalter tätig. Seit 2007 ist er Mitarbeiter bei den Förderprojekten Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats, 2010 übernahm er deren Leitung. Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehören die CD-Reihe Edition Zeitgenössische Musik und das Vermittlungsprojekt Abenteuer Neue Musik, das Förderprogramm Konzert des Deutschen Musikrates sowie das internationale Austauschprojekt European Workshop for Contemporary Music.

Website Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats:

Info: www.musikrat.de



Prof. Dorothea Weise

(Ltg. Studienrichtung Rhythmik, Universität der Künste Berlin)

Rhythmikstudium in Köln. Lehrtätigkeit in der Hauptfachausbildung Rhythmik, Musikhochschule Trossingen mit dem Schwerpunkt Bewegung/Tanz. Kurs- und Workshoptätigkeit im In- und Ausland an Institutionen sowie in freier Arbeit.

Aktuelle ist leitet Dorothea Weise als Professorin für Rhythmik und EMP den Studenbereich "Rhythmik" an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Vorsitzende des Arbeitskreises Musik und Bewegung / Rhythmik an Hochschulen (AMBR). Veröffentlichungen zu Theorie und Praxis der Rhythmik in Fachzeitschriften. Ihr Hauptinteresse gilt dem Wechselspiel von Wahrnehmen und Handeln, Beobachten, Experimentieren und Erfahren in der Vermittlung von Musik und Bewegung.

Internetauftritt des AMBR: www.musik-bewegung.net



Dr. Dierk Zaiser

(Vertretungsprofessur Rhythmik, Musikhochschule Trossingen)

Dierk Zaiser, Dr. paed., Professur Music & Movement / Rhythmik- Performance an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen. Gründer und Leiter von MOBILI -Rhythmiktheater und von BEATSTOMPER - Rhythmus- und Performanceprojekte für straffällige und sozial benachteiligte Jugendliche. Zahlreiche Inszenierungen, Gastspiele, Förderungen, Auszeichnungen und Publikationen. Vorträge und Forschungsarbeiten zu Themen der Kulturellen Bildung mit Benachteiligten und zu Musik und Rhythmik in der Sprachförderung.

Publikationen (Auswahl):

Dr. Dierk Zaiser (2011): Rhythmus und Performance: Kulturprojekte als Chance für sozial benachteiligte und straffällige Jugendliche. kopaed Verlag.
Zaiser, Dierk: Rhythmus und Performance. Kopäd Verlag München 2011.



Prof. Dr. Jörg Zirfas

(Bildungsanthropologe, Universität zu Köln)

Nach dem Studium der Philosophie, Germanistik und Pädagogik (Magister) Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Akademischer Rat an der Freien Universität Berlin und der FAU Erlangen-Nürnberg; seit 2010 Professor für Pädagogik am Institut für Pädagogik an der FAU in Erlangen und seit 2013 Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln.

Prof. Dr. Jörg Zierfas ist Vorsitzender der Gesellschaft für Historische Anthropologie an der FU Berlin und Vorstandsmitglied des Interdisziplinären Zentrums Ästhetische Bildung an der FAU und der Pädagogischen Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Pädagogische und Historische Anthropologie, Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Kulturpädagogik und Ästhetische Bildung, Qualitative Bildungs- und Sozialforschung.



Michael P. Aust

Dipl.-Kfm. Michael P. Aust ist Geschäftsführer und Produzent der TelevisorTroika GmbH, Köln. Die Firma produziert Spielfilme im Arthouse-Bereich und Dokumentarfilme zu kulturellen Themen. Zudem hat sie sich auf Public Relations und Veranstaltungen im Film- und Kulturbereich spezialisiert und veranstaltet u.a. das Filmmusikfestival SoundTrack_Cologne sowie die StadtKlangNetz Konferenz zur Musikvermittlung in Köln.

Aust ist (Ko-)Produzent von bisher 16 deutschen und internationalen Spiel- und Dokumentarfilmen (u.a. „101 Reykjavik“, „Jade Warrior“, „Stolperstein“, „Requiem für einen Punk“, „Low Lights“, „Parallax Sounds Chicago“ und „Pommes Essen“). Aust produzierte zudem Talkformate und Beiträge für RTL und WDR und war Chefredakteur für TV Live Events im Bereich Kultur für WDR und 3SAT.

Aust leitete Kultur-, Medienkunst-, und medienpädagogische Veranstaltungen: 1992 war er Gründer, Kurator und Leiter des Medienkunstfestival DuKunst, 1994 Kurator der Ausstellung Klangvisionen. 2004 gründete er das Filmmusikfestival SoundTrack_Cologne, das er seitdem leitet. Er initiierte 2007 die StadtKlangNetz-Konferenz zur Musik- und Kunstvermittlung, die er seither leitet. 2011 war er Kurator der Ausstellung The Art of Pop Video im Museum für Angewandte Kunst Köln, die zudem 2012 im Odessa Art Center und 2013 im FACT, Liverpool, gezeigt wurde. 2012 organisierte er die Next Level Conference zu Videospielen, in 2013 gründete er Play!Cologne, Festival und Ausstellung zu Videospielen.







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Die Referenten | PDF