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StadtKlangNetz-Konferenz 2014
Rhythmus und Rituale - Impulse für die künstlerisch-pädagogische Praxis


Mit dem Fokus "Rhythmus und Rituale" greift die StadtKlangNetz-Konferenz 2014 das Thema "Im Puls" des Festivals ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln auf. Komponisten und DJs, Musiker und Klangkünstler, Pädagogen und Wissenschaftler eröffnen transdisziplinäre Perspektiven auf Rhythmus und Rituale als übergreifende Phänomene in Musik und Kultur. In Impulsreferaten, Workshops und Gesprächen geben sie Einblicke in ihre Arbeit und vermitteln konkrete  Ansätze und Ideen für die kulturelle Bildung - vom (Musik-)Unterricht über die Arbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen bis zu avancierten Vermittlungsprojekten.
Aus verschiedenen Blickwinkeln nähert sich die Konferenz Grundfragen und spezifischen pädagogischen Möglichkeiten und Herausforderungen:


  • Welche Rolle spielen Rhythmus und Rituale für Lernen und Kreativität, die Entwicklung von Gemeinschaften und Individualität?

  • Wie können Rhythmusgefühl und das Erfassen komplexer Rhythmen gefördert und erlernt werden? Welche Verbindungen gibt es zu Körper, Sprache, Bewegung und Tanz?

  • Welche rhythmischen Möglichkeiten und Potentiale sind für Musik und Musikpädagogik durch Atonalität und Neue Musik, durch den Zugang zu außereuropäischen Musiken und den Aufschwung populärer Musik entstanden?

  • Welche Herausforderungen bergen diese Entwicklungen und welche gesellschaftlichen Umbrüche bilden sich in ihnen ab?

  • Können ästhetische Bildung und künstlerische Ansätze dominierende Rhythmen und Zeitregime, Anpassungs- und Selbstoptimierungsdruck unterlaufen, musikalische, körperliche und emotionale Erfahrung bereichern und Sinn und Sinnlichkeit in ein emanzipatorisch wirkendes Verhältnis setzen?


Referenten sind u.a. die Komponisten Thierry de Mey und Annesley Black, die Perkussionistin und Komponistin Robyn Schulkowsky, die Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin Dagmar Boecker, der Bildungsanthropologe Prof. Dr. Jörg Zirfas, die Rhythmiker Prof. Dorothea Weise und Prof. Dierk Zaiser, die Medienkünstler Ralf Schreiber und Christian Faubel, der Musikethnologe Dr. Rainer Polak, der Physiologe und Autor Hans Jürgen Scheurle, die Musik- und Tanzpädagogin Prof. Dr. Corinna Vogel, der Musikwissenschaftler Dr. Julian Caskel, der Perkussionist Ramesh Shotham sowie Florian Meyer vom Institut für Feinmotorik. 









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